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Sonntag, 9. August 2015

"Schatz, such doch mal die Tupperdosel!"

Wer mir auf Instagram folgt, hat es sicher längst mitbekommen: seit über einem Jahr habe ich ein neues Hobby gefunden: Geocachen! Anfangs nur von mir angetrieben, so war mein Mann nach kurzer Zeit ebenfalls überzeugt und seither sind wir öfter unterwegs bzw. nutzen auch kurze Ausflüge, um "einen Cache zu finden".

Was? Geo-was?? Cache? Finden? Von was redet die dann da?

Ja - was ist GEOCACHING denn eigentlich?
Einfach und mit einem Satz gesagt:

Mit Unterstützung von millionenteuren Satelliten im All suche ich Tupperdosen im Wald!

 

Diese doch recht schlichte Umschreibung trifft es eigentlich ganz gut: ich suche mir im Internet bzw. über eine App einen Cache ("Schatz") aus und erhalte dafür Koordinaten. Diese gebe ich nun entweder über ein GPS-fähiges Handy ein oder aber - für die Fortgeschritteneren - in ein GPS-Gerät und gehe los. Irgendwann habe ich das Zielgebiet erreicht und muss jetzt nur noch suchen. Und irgendwo ist er - der Schatz!!
Häufig in Form von kleinen Filmdosen, manchmal etwas kleiner wie die Kuppe des kleinen Fingers, manchmal auch größer z.B. in Form der oben genannte Tupperdose!


Man muss schon ordentlich suchen, die Dinger liegen nicht einfach so am Straßenrand (ok, manchmal sogar das...!) , sind oft gut versteckt und getarnt.

Habe ich den Cache gefunden, ist immer ein "Logbuch" enthalten. Manchmal nur ein Mini-Papierstreifen, manchmal auch ein richtig großes Notizbuch. Hier trage ich mich ein, hinterlasse meinen Nickname und das Fund-Datum. Manchmal sind in der Tupperdose auch kleine Dinge zum tauschen hinterlegt, z.B. Figuren aus Ü-Eiern, Radiergummi, Aufkleber. Das ist vor allem für die Kids gedacht, die mit ihren geocache-süchtigen Eltern unterwegs sind.



Wenn ich z.B. Freunden oder Kollegen davon erzähle, kommen fast immer als erstes diese beiden Fragen:

"Wer versteckt denn so einen Cache?"
Jeder der möchte! Sprich, jeder der auch auf der entsprechenden Homepage registriert ist und der es sich zutraut, einen Cache aufzubauen, ein schönes Versteck zu suchen und die Koordinaten dazu festlegt und ins Internet stellt. Und - ganz wichtig - der sich auch zukünftig darum kümmert, immer nach dem Rechten sieht, volle Logbücher austauscht, aber auch dafür sorgt dass in der Umgebung des Caches nichts kaputt gemacht wird und falls doch, dort auch wieder für Reperaturen und Sauberkeit sorgt! Er ist der "Owner", der Besitzer und hat je nach Ort des Caches sogar eine Genehmigung von öffentlicher Seite, dass er hier etwas verstecken darf!

"Und was machst du, wenn Du den Cache gefunden hast?" 
Erstmal sich freuen :-) Und dann natürlich ins Logbuch eintragen und alles wieder genau so, wie es war, verstecken, damit auch der nächste Cacher die Tupperdose suchen und finden kann.

Man beachte auch die Spinne auf der linken Bildhälfte .-) 


Als ich mich aus Neugierde zum ersten mal registrierte , wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Ich wohne in einer eher ländlichen Gegend, viele kleine Städtchen und Dörfer, dicht an der französischen Grenze. Ich registrierte mich also, loggte ein und suchte nach meiner Umgebung (der "Homezone"), wo es denn einen Cache geben könnte. Und ich fiel fast vom Sofa, als ich den ersten Cache mit der Angabe "in 342 meter" aufblinken sah. Nur Minuten später war ich unterwegs und fand ihn - den Cache! Unter einer alten Baumwurzel im Wald und tatsächlich auch in einer Tupperdose :-)




Seither wird also "gecacht", an jeden "neuen" Ort, an den wir kommen, wird erstmal das Handy gezückt und geschaut, ob hier in der Nähe etwas ist. Egal ob wir ins Kino gehen, Freunde besuchen, auf ein Weinfest fahren oder zum einkaufen gehen.
Selbstredend wird im  Urlaub gecacht und sogar, wenn man geschäftlich an einen anderen Ort fährt, kann man am Zielort schauen, ob in erreichbarer Nähe etwas ist.
Rastplätze an der Autobahn, in der Umgebung von Einkaufszentren, unter Brücken, und natürlich Feld, Wald und Wiese, die häufigste Variante!! Ganze Cache-Routen existieren oder werden gar von uns geplant.

Sinn des Ganzen: es macht Spaß, erinnert an die Schnitzeljagd, die man als Kind an Kindergeburtstagen so oft gemacht hatte. Anstelle von aufgemalten Pfeilen auf der Straße folgt man der Anweisung des GPS-Gerätes.
Man kommt raus in die Natur, ist an der frischen Luft und bewegt sich. Egal ob mit Rad oder sogar zu Fuß mit den guten alten Wanderschuhen.... :-)
Und vor allem: man kommt durchs Cachen in Gebiete und Gegenden, die man vorher mit Garantie nicht gefunden hätte! Innerhalb 2 km Umkreis von unserem Haus haben wir einen alten Luftschutzbunker, Grabsteine im Wald, Wegweiser aus der Römerzeit und sogar eine Mini-Pyramide! Da wären wir nie im Leben hingekommen, wenn nicht Cacher genau hier Tupperdosen hinterlegt hätten, um exakt diese Stellen auch zu zeigen. Das ist nämlich auch Sinn des Cachens: interessante Plätze und Orte mit einem Cache bestücken, damit hier auch andere Leute hinfinden!




Als kleiner Statistik-Nerd kommt mir das Cachen auch gelegen, denn als registrierter Nutzer wird jeder Cache genau erfasst (ich logge ihn nach dem Fund und Eintrag im Logbuch auch zusätzlich noch am PC!) und so kann ich exakte Auswertungen sehen und erstellen.
Stand heute haben wir:
  • 490 Funde insgesamt
  • 371 Funde davon sind in Deutschland
  • die restlichen 119 Caches sind auf 7 weitere Länder weltweit aufgeteilt
  • Innerhalb Deutschlands haben wir bisher in 6 verschiedenen Bundesländern gecacht
  • und dabei 37 von 425 Landkreisen gesehen


Ein paar Dinge gibt es jedoch auch zu beachten und diese möchte ich hier auch direkt nennen!
  • Zerstört keine Caches!!! Die Besitzer haben sich durchgängig alle Mühe gegeben, Zeit und häufig viel Geld investiert in liebevoll gestaltete Arbeiten. Das aus Spaß an der Freude zu zerstören - nein, bitte nicht! Benehmt Euch nicht wie die letzten assigen Vollidioten, sondern respektiert die Arbeit anderer!
  • Wenn ihr einen Cache sucht und nicht sicher seid, wo er ist, geht vorsichtig mit den vorhandenen Örtlichkeiten um. Bisher waren ALLE Caches, die wir gefunden haben, leicht herauszuziehen oder in einfacher Reichweite. Wir mussten nie etwas abschrauben, abbrechen, aufgraben oder Gewalt einsetzen, um an Cache und Logbuch heranzukommen! Wenn also z.b. eine Schraube fest sitzt oder sich ein Holzbrett nicht sofort bewegt, dann lasst den Schraubenzieher und die Säge in der Tasche! Das ist NICHT der Cache! 
  • Gerade in Stadtgebieten, wo unter Umständen viele Leute vorbeikommen, seid vorsichtig! Verhaltet Euch unauffällig und greift nur dann zu, wenn ihr sicher seid dass Euch niemand beobachtet!! Entweder ihr wartet, bis der Passant vorbei ist oder ihr kommt später wieder, wenn die Leute alle weg sind. Warum? Ihr macht die Leute neugierig, kaum seid ihr weg kommt der zuschauende Passant her, greift ebenfalls nach der Filmdose, kapiert nicht was es ist und wirft es in den Abfalleimer. Das wars, Cache weg und der nächste Geocacher kann hier nichts mehr finden. Oder aber ihr verhaltet Euch so auffällig, dass jemand die Polizei anruft weil er denkt, ihr möchtet etwas zerstören oder gar eine Bombe deponierten etc. Lacht nicht - es wurden bereits öfter z.B. Bahnhöfe gesperrt weil jemand einen Cacher beobachtet hat, der "da so auffällig was silbernes am Brückengeländer neben dem Bahnhof befestigt hat!" Falls ihr bei so einer Aktion erwischt werdet oder es wegen Euch Probleme gibt - viel Spaß! Das wird ein teurer Spaß für Euch.... 
  • Verratet nicht in Bekanntenkreisen, wo sich in der Umgebung überall welcher Cache befinden. Evtl.  erzählt der es wiederum weiter und hat dann in SEINEM Bekanntenkreis wiederum einen der verrückten Spinner, die meinen alles zerstören zu müssen. Ihr ahnt ja nicht, wie oft solche Finals vollkommen zerstört, zertreten, geklaut oder sogar abgebrannt werden :-(
  •  




Habe ich Euch ein wenig neugierig gemacht? Falls ja, würde es mich wirklich freuen! Es ist ein schönes Hobby, leicht nerdig aber nichtsdestotrotz schön und kurzweilig. Man kommt raus, lernt neue Gegenden kennen. Auf Events findet man neue Bekannte oder gar Freunde, lernt informative Dinge über Umgebung und Geschichte, in Urlauben erfährt man vieles auf unterhaltsame Weise über das Urlaubsgebiet etc.

Letztes Jahr in Barcelona  z.B. haben wir die komplette Stadt nur über Caches angesehen!! Wir waren in Straßen und Gassen - ich glaube, teilweise haben die Einheimischen diese Gassen selbst noch nicht gesehen :-)


Und wenn ihr Euch interessiert, dann probiert es doch einfach mal aus! 
Der nächste Cache ist sicher auch in eurer Nähe zu finden ...!



Sonntag, 3. August 2014

Mit Essence in Berlin!

oder auch: von Schläfern, Personenschäden und schweren Koffern :-)

Aber ganz von vorne:
Vor vier Wochen bekam ich die Einladung von Essence zur halbjährlichen Sortimentsumstellung. Geplant war ich ursprünglich für München, was von mir aus gesehen die - mit ca. 3 Std. Anreisezeit - kürzere Entfernung gewesen wäre. Da am geplanten Event-Tag jedoch Schwiegermama ihren 70. Geburtstag feierte und ich es mir mit den Schwiegereltern eher nicht verscherzen möchte, hat mich das liebe Essence-Team freundlicherweise in den Berlin-Termin umgebucht. Nochmal ganz lieben Dank, dass das geklappt hat!!

Freitag morgen um 5 Uhr klingelte der Wecker, um 6 Uhr setzte ich mich ins Auto auf den Weg an den Bahnhof, um 6.40 Uhr saß ich im Zug, der mich die rund 650 kilometer in unsere Hauptstadt brachte. Bepackt mit einer randvollen Handtasche, meinem Strickzeug und Hörbuch für unterwegs, einem großen frischen Kaffee, Käse-Brötchen, Apfelschorle und - nicht zu vergessen - ein Handtrolley (u.a. befüllt mit flachen Schuhen, Ersatz-Shirt und der Kamera) war ich gut ausgerüstet für die kommenden Stunden :-)

Foto von meinem Instagram Account cosmeticwife
 In Berlin kam ich um kurz nach 12 Uhr an und konnte auch direkt unsere zur Verfügung gestellten schwarzen, schicken Shuttlebusse vor dem Bahnhof finden, die uns an den Veranstaltungsort brachten. Zwei der drei Busse waren bereits fort, ich war mit der letzten Fuhre unterwegs und konnte hier bereits die ersten Mädels kennenlernen, die ebenfalls beim Event dabei waren.



Ca. 20 min später (und mit neugierigen Blicke meinerseits aus dem Fenster - ich war bisher erst einmal ganz kurz in Berlin und das ist schon ca. 15 Jahre her) trafen wir ein.
Ein schickes, kleines Appartment, genannt "Studio Spielberg", ruhig gelegen mit großen Fenstern zu einem schönen Hinterhof, schön und großzügig eingerichtet mit hellen Möbeln, einer tollen gemütlichen Couchlandschaft, Tischkicker. Und mittendrin eine lange Tafel für uns Teilnehmer, voll bestückt mit "Arbeitsutensilien" wie Wattepads, Nagellackentferner, Abschminktücher, kleine Spiegel und - damit das Licht auch nonstop zum fotografieren gut ist - überall Studiolampen, die den Tisch gleichmäßig hell beleuchteten.


Begrüßt wurden wir von dem ganzen Essence-Team sowie den bereits anwesenden Blogger- und Youtuber Mädels. Einige Gesichter kannte ich bereits, andere waren mir mir völlig fremd und auf einige hatte ich mich unbekannterweise auch vorab schon sehr gefreut (winke an Conny und Stella *gg*) 

Nachdem jeder mit Getränken versorgt war und einen Platz gefunden hatte, ging es los. Ich hatte gerade mein Handy in der Hand und achtete gar nicht richtig auf das, was um mich herum geschah. Hörte nur, wie auf einmal einige "Aaaah's" und "Oooooh's" gerufen wurden und die Stimmen etwas aufgeregter wurden. Bis mich Danny, die links von mir saß, kurz anstupste und darauf aufmerksam machte, dass mir jemand etwas geben wollte. Und nach einem kurzem "Ooooh" meinerseits war ich für einige Zeit sprachlos, baff und völlig überfordert!
Essence hat sich nämlich selbst übertroffen. Damit jede von uns sämtliche Produktneuheiten zum ausprobieren und testen auch wirklich bekommt, gab es kurzerhand für jeden einzelnen von uns einen schicken, pinkfarbenen Visagistenkoffer, der randvoll mit den neuen Essence Produkten befüllt ist. Ich glaube, im ersten Moment haben die meisten von uns gar nicht verstanden, dass der Koffer wirklich "echt" ist und wir ihn behalten dürfen. Ich selbst saß erstmal 2 Minuten da, den schweren Koffer auf dem Schoß und beobachtete die anderen, die den Koffer teilweise von außen fotografierten, die ersten Produkte schon herausholten oder ihn einfach umklammerten und fest hielten *gg*


 Ab jetzt wurde systematisch jedes neue Produkt vom Essence Team vorgestellt, kurz erklärt. Parallel dazu kramten wir die Sachen aus dem Koffer, fotografierten, swatchten, probierten, wühlten uns weiter durch den Koffer. Genaue Swatchs, farbechte Fotografien und die Vorstellung der einzelnen Produkte bzw. meiner persönlichen Highights (jaaa, ich habe schon das ein oder andere Produkt, das mir sehr gut gefällt :-)) wird es hier auf dem Blog in den nächsten Tagen und Wochen genügend geben. Ich möchte mich erst noch ein wenig durch die Produkte testen, ehe ich hier meine Meinung verkünde :-) Und glaubt mir, zum testen gibt es bei dieser Sortimentsumstellung wirklich mehr als genug:


Gerade im Bereich der Nägel gibt es zig neue Dinge, angefangen von wunderschönen Farben der Nagellacke, superschöne neue Effekt-Lacke, Transferfolien für die Nägel, Sticker etc. Da ich in letzter Zeit sowieso sehr gerne bei der Maniküre experimentiere, habe ich hier die volle Auswahl zum testen :-) Auch die Lidschatten sind teilweise richtig klasse, erste Swatch's dieser beiden kleinen Paletten fand ich z.B. schon richtig gut pigmentiert. Ich bin sehr gespannt, ob sich das am Auge auch bestätigen wird:


 Selbstredend gab es nicht nur das Makeup zum ausprobieren und testen, natürlich war auch für die Verpflegung gesorgt. Und was wäre ein Eventbericht ohne die obligatorischen Essensbilder? Muffins und Donut's gab es zwar nicht, aber dafür leckeren Kartoffel-Gurkensalat, scharfe Hühnchen-Chilli-Sticks, kleine Quiche's, Mini-Schnitzelchen und als Nachtisch bekamen wir die geniale Essencetorte, die nicht nur superschön ausgesehen hat sondern auch richtig gut, fruchtig und frisch schmeckte (gekühlte Himbeer-Quark-Füllung???)


 Kurz nach 17 Uhr war alles schon wieder vorbei und erst jetzt merkte ich, dass ich ja nicht nur meine große Handtasche und den Trolley, sondern auch noch den Essence-Koffer zu tragen hatte. Zum Glück halfen mir bei der anschließenden Fahrt im Shuttle Bus die anderen Mädels, im pinkfarbenen Koffer auch die Schlüssel zu finden, damit ich ihn zuschließen konnte. Ich traue diesem Verschluss nicht ganz - vor allem mit dem schweren Inhalt - und sah mich vor dem geisten Auge schon am Bahnhof auf allen vieren rumkrabbeln, um herausgefallene Nagellacke und Lidschatten wieder einzusammeln *gg* So ging aber alles gut und ich konnte den Essence Koffer sogar in die Gepäckablage stellen, ohne befürchten zu müssen, dass er von alleine aufgeht.

Bevor ich aber in den Zug stieg, gab es für mich doch noch eines zu erledigen! Wer mir auf Instagram folgt hat sicher schon gesehen, wenn ich vom Geocachen erzählt habe. Nun - was wäre ein Geocacher, wenn er nicht die Gelegenheit ergreift und in einem anderen Ort/Landkreis/Bundesland einen Cache sucht??
Selbstredend hatte ich mich im Vorfeld informiert und wusste, dass in der Nähe des Berliner Bahnhofs ein Cache versteckt ist. Nun denn - von Ankunft mit dem Busshuttle bis zur Abfahrt des Zuges hatte ich knapp 30 Minuten Zeit. Theoretisch Zeit genug, um den Cache zu finden.
Also Handtasche über die Schulter gehängt, Handtrolly in der einen Hand, pinkfarbenen Koffer in der anderen Hand, irgendwo noch das Handy mit den GPS Daten vor mir balancierend. Und dann ab, den Cache zu suchen. Ich wusste: Parkbank, darunter ist der Cache. Tatsache, nach ein paar minuten Fußweg kam ich hin, ein klein wenig Herzklopfen (ich erinnere an das neue Bundesland, das mir schöne Statistikpunkte beschwert... *gg*) und dann sah ich das hier....


 Gibts denn das???? Genau daaaa drunter war das Logbuch und dann liegt da so ein Typ in Sternchen-Shorts und schläft!!! Keine Chance für mich, da irgendwie ranzukommen, ohne entweder von vorbeigehenden Passanten verdächtig beäugt zu werden oder gar vom aufwachenden Schläfer eins übers Hirn zu bekommen -  Hätte ich mich nämlich irgendwie an der Holzbank zu schaffen gemacht hätte es auch sein können, dass ich den Kerl bestehlen wolle, oder nicht?

Wie dem auch sei - der Besitzer des Caches war so nett und hat das Foto auch als Eintrag gezählt, schließlich hatte ich keine Zeit um zu warten, bis der Mensch aufwacht und weggeht.

Also ab zum Bahnhof, schnell in den Bereich "Bahnhof Tief" und dort das Gleis mit dem bereitstehenden Zug gesucht.
ICE mit guter Verbindung, nur einmal umsteigen in Mannheim, das hörte sich doch gut an. Also rein in den Zug, meine diversen Koffer und Taschen sicher verstaut und es mir mit Strickzeug, Handy und Hörbuch gemütlich gemacht.
Wir waren ca. 1,5 Std. unterwegs, als die erste Durchsage kam "Verehrte Fahrgäste, leider haben wir eine schlechte Nachricht für Sie!! Auf unserem Weg gab es einen sogenannten Personenschaden, sprich es hat sich jemand vor einen Zug geworfen. Da die Polizei noch vor Ort ist um den Tatort zu sichern und diverse Aufräumarbeiten erfolgen, müssen wir leider einen Umweg fahren. Voraussichtliche Verspätung von ca 60 Minuten, wir melden uns, wenn wir mehr wissen."

Die Passagiere in "meinem" Wagen waren relativ relaxt, man kann an so einer Situation sowieso nichts ändern. Alle telefonierten kurz, gaben die Info an ihre Familie und Freunde weiter und blieben weiterhin entspannt.
Bis ca. eine Stunde später eine weitere Durchsage kam.... "Verehrte Fahrgäste.... also wenn einmal der Wurm drin ist, dann ist er richtig drin! Vielleicht haben einige von Ihnen bereits im Internet davon gelesen, aber leider muss ich Ihnen mitteilen, dass wir nicht den Bahnhof in Mannheim anfahren können und damit auch nicht auf die nachfolgenden Verbindungen gehen können. In Mannheim ist nämlich ein ICE mit einem Güterzug zusammen getroffen, die Waggons sind umgekippt und der komplette Bahnhof ist gesperrt. Ausweichroute ist bisher unbekannt, wir wissen auch noch nicht, an welchen Bahnhof wir fahren dürfen. Aber wir werden informieren, sobald wir mehr wissen!"

Daraufhin bin ich erstmal ins Bordrestaurant gegangen und hab Knödel mit Pfifferlingen gegessen, man muss die Zeit schließlich sinnvoll nutzen :-)

Eins muss man der Deutschen Bahn und vor allem den Schaffnern meines ICE lassen: die sind super routiniert mit der Situation umgegangen und haben hervorragende, ausführliche Durchsagen gegeben. Sobald der Haupt-Schaffner nämlich wusste, welchen Bahnhof wir ansteuern durften und um wieviel Uhr wir ungefähr dort sein würden, gab er perfekt detaillierte Informationen durch, wann auf welchem Gleis welcher Zug in welche Richtung mit welchen Haltestationen abfahren würde.
Mein Umstieg war letztendlich in Frankfurt, dort wartete auf uns ein ICE, der über Heidelberg nach Karlsruhe fuhr.

Mit letztendlich 1,5 Stunden Verspätung kam ich in Karlsruhe an, schleppte mein Gepäck ans Auto und fuhr nach Hause, wo ich nach 1 Uhr nachts eintrag. Der Tag war super spannend, sehr ereignisreich und vor allem sehr schön aber auch entsprechend lang und wirklich anstrengend!

Und jetzt möchtet ihr den Koffer nochmal etwas genauer sehen?? Aber gerne doch:


 Ihr dürft Euch jetzt schon freuen, ein paar Dinge daraus werde ich mit Sicherheit in den nächsten Tagen auch für Euch aussortieren und hier verlosen, aber gebt mir noch ein wenig Zeit um mich mit dem Inhalt genauer zu beschäftigen!!

Mit dabei waren übrigens diese Teilnehmer - und ich hoffe, ich habe keinen vergessen oder falsche Blogs verlinkt:

http://milchschokis-beautyecke.blogspot.com/
http://stadtprinzessinnessa.blogspot.com/
http://www.youtube.com/user/KokovonKosmo
http://generationcouture.blogspot.com
www.shades-of-fashion.blogspot.de
https://www.youtube.com/user/Barbieloveslipsticks
http://www.youtube.com/user/Nihan0311
www.beautypalmira.de
http://www.leidenschaft-makeup.blogspot.de/
www.ttcybeauty.de
http://lindchensworld.blogspot.com/
http://www.fashion-fee.com
http://makeupmoshpit.blogspot.de
Project-Beautiful.de 
http://www.addicted-to-nail-polish.blogspot.de/
http://polishchest.blogspot.de/


 Nochmal vielen lieben Dank 
an das Cosnova-Team für die Einladung, 
den perfekt organisierten Tag, 
die schöne Veranstaltung und 
das großartige Geschenk!!


Und was gefällt Euch aus dem Sortiment so spontan am besten oder lasst Ihr Euch einfach überraschen, wenn die Produkte demnächst in die Theken einziehen werden??